Besucher vor Vitrine im Museum für Archäologie

Gang durchs Museum

 

neuer Eingang Promenadenstrasse Willkommen im Museum für Archäologie!

Der Haupteingang ist von der Promenadenstrasse durch den archäobotanischen Garten her erreichbar, der Zugang ist auch von der Freiestrasse 24 her gewährt. Beim Empfang finden Sie den Museums-Shop. Das Café «Zum Goldenen Becher» kann auch unabhängig von der Freiestrasse her erreicht werden.

Rundgang
Wohnen wie die Pfahlbauer von Pfyn
Neolithikum und Bronzezeit: Pfahlbauzeit (1. Stock)

Im Thurgau gab es zahlreiche Siedlungen während der Jungstein- und Bronzezeit. Schon damals war die Ernährung dank Ackerbau, Haustierhaltung, Jagd und Fischfang vielseitig. Werkzeug und Gegenstände wurden aus Keramik, Textilfasern und Holz und später Metall gefertigt.

Rundgang
Modell Töpferofen
Römische Zeit und Frühmittelalter (2. Stock)

Römische Siedlungen waren Tasgetium, Ad Fines und Arbor Felix, wo auch Kastelle standen, die über Strassen verbunden waren. Reiche Einheimische und verdiente Offiziere bauten ihre villa (Gutshof), wo sie Landwirtschaft betrieben.

Rundgang
Arbon Ausgrabung 1994
Arbeitsmethoden der Archäologie (3. Stock)

Von Mitte des 19. Jahrhunderts an entwickelte sich in der Schweiz eine eigenständige Archäologie. Damals entdeckte man die Pfahlbauten. Dank wissenschaftlicher Methoden wie Dendrochronologie, Pollenanalyse, Tauchgrabung usw. kann man heute sehr viel über über das Leben unserer Vorfahren aussagen. 

Rundgang
350 Pflanzen im Museumgarten 
Archäobotanischer Garten an der Promenade

Über die Jahrtausende hat der Mensch Getreide, Gemüse, Textil- und Färberpflanzen durch Auslese und Züchtung verändert und so immer effizientere Sorten erhalten, andere hat er nur noch in Randregionen angebaut. Diese haben überlebt und sind heute für neue Züchtungen wieder begehrt. Heilpflanzen, welche schon die Pfahlbauer benutzten, sind in der heutigen Medizin immer nocht gefragt.