Grabungsstelle Eschenz

Aktuell

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UNESCO Welterbe - Perspektiven für Pfahlbauten

Der Raum Kreuzlingen und Konstanz soll gemäss einer Studie Standort einer neu zu schaffenden zentralen Anlaufstelle zur Vernetzung und Vermittlung des UNESCO-Weltkulturerbes werden.
Dr. Hansjörg Brem und Dr. Urs Leuzinger gehören zum Expertenteam, das die Studie begleitet hat.

 

 

 

 

Kreuzlinger Zeitung vom 12.4.2013

 

 

Römer, Alamannen, Christen - Frühmittelalter am Bodensee

Vom 19. 1. bis 21. 5. 2013 zeigt das Museum für Archäologie Thurgau in Frauenfeld eine internationale Sonderausstellung über das Frühmittelalter. Im 5. bis 8. Jahrhundert erlebten die Menschen am Bodensee ereignisreiche Zeiten: die römische Armee zog sich zurück, die germanischen Siedler übernahmen die Herrschaft und mit dem Konstanzer Bischofssitz etablierte sich das Christentum. Befunde und Funde – darunter kostbare Goldobjekte – aus Grabungen rund um den Bodensee liefern neue Ergebnisse zur Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte, zu Handwerk, Leben und Tod im Frühmittelalter.

   
 
Zur Ausstellung ist ein reich illustrierter Katalog entstanden, der für 20 CHF im Buchhandel oder unter www.archaeologie.tg.ch erhältlich ist.

TASGETIVM II. Die römischen Holzfunde

Der 18. Band der Reihe Archäologie im Thurgau ist erschienen. In der Publikation werden die bisher entdeckten 343 Holzobjekte aus dem vicus Tasgetium in einem kommentierten Katalog beschrieben und mit zahlreichen Zeichnungen und Farbfotos illustriert. In Eschenz kamen unter anderem Weinfässer, Gefässe und Gerätschaften wie Schlösser, Möbel, Kämme, Sandalen und Schreibtafeln zum Vorschein. Spitzenfunde sind die Holzstatue und die Panflöte. Hier können Sie das Buch bestellen.

Modell Pfyn Breitenloo

Lagopolis – Seesicht, verbaut …

Das Museum für Archäologie Thurgau hat einen neuen Raum in der Dauerausstellung zum Thema Architektur, Dorfstruktur und Siedlungsraum in der Jungsteinzeit. Blickfang ist das detailreiche Siedlungsmodell von Pfyn-Breitenloo im Massstab 1:87, das Christoph Müller vom Amt für Archäologie Thurgau in monatelanger, liebevoller Arbeit angefertigt hat. Daneben sind originale Bauhölzer wie ein Steigbaum – die einzige so gut erhaltene Leiter aus der Jungsteinzeit weltweit, Dachschindeln und Pfähle ausgestellt, die Auskunft über architektonische Details an 5500 Jahre alten Pfahlbauhäusern im Gebiet des heutigen Kantons Thurgau liefern. Dank der Dendrochronologie gelingt es mittlerweile nicht nur, die Dorfentwicklung von Seeufersiedlungen Jahr für Jahr nachzuzeichnen, sondern auch absolut zeitgleiche Pfahlbaudörfer zwischen Thurtal und Bodensee auszumachen. So bestanden um 3704 v.Chr. Siedlungen in Pfyn-Breitenloo, Gachnang/Niederwil-Egelsee, Steckborn-Schanz und Hüttwilen-Nussbaumersee Inseli.

Versiegelt für die Nachwelt

Die Überreste der „Pfahlbausiedlungen“ in der Schanz in Steckborn werden durch den Wellenschlag seit Jahrzehnten kontinuierlich aberodiert. Im Rahmen des laufenden Interreg IVa-Projektes zu „Erosion und Denkmalschutz“ wurden die am stärksten bedrohten Bereiche der Fundstelle daher durch einen „Kiesdeckel“ geschützt.

Ein Kiesdeckel für die Pfahlbauten in Steckborn-Schanz

Mit den iPhone zu den Römern

Eine Reise in die Vergangenheit auf heutigen Strassen. Von Eschenz bis Köningen bei Stuttgart trifft man auf über zwanzig Orte mit Hinterlassenschaften der Römer. Hilfreich bei der Suche ist ein elektronischer Führer.

 Phone App Römerstrasse

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PalafittesApp

iPhoneApp - Auf den Spuren der Pfahlbauer

Der "Palafittes Guide" wurde von führenden Schweizer Archäologinnen und Archäologen zusammen mit Wissenschaftsjournalisten erarbeitet. Die App ist gratis und kann via App Store heruntergeladen werden.

iPhone App Palafittes Guide

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Palafittes Hörtexte zu den UNESCO Fundstellen in TG                                          

Arbon Bleiche 2 und 3                  App Palafittes Hörtext

Eschenz-Insel Werd                     App Palafittes Hörtext

Gachnang/Niederwil Egelsee       App Palafittes Hörtext

Hüttwilen-Nussbaumersee           App Palafittes Hörtext

 

Das Museumsprogramm 2013

Fürs  Museum  und für die Kinder